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Artikel: Die Wiederentdeckung der einfachen Dinge – Bleistifte

Die Wiederentdeckung der einfachen Dinge – Bleistifte

Die Wiederentdeckung der einfachen Dinge – Bleistifte

Ein Stück Holz, eine Graphitmine und unzählige Möglichkeiten. Warum uns ein so einfaches Werkzeug noch immer fasziniert.

Warum eigentlich Bleistifte? Sind die in einer Welt voller Smartphones, Tablets und digitaler Notizen nicht längst überflüssig geworden?

Ganz im Gegenteil.

Kaum ein anderes Schreibgerät ist so unkompliziert und vielseitig. Ein Bleistift braucht weder Tinte noch Strom. Er funktioniert fast überall, lässt sich anspitzen, radieren und begleitet uns vom ersten geschriebenen Buchstaben bis zur spontanen Skizze auf einem Blatt Papier.

Und obwohl sich unsere Arbeitswelt immer weiter digitalisiert, hat er nichts von seiner Faszination verloren.

 

Blackwing_Pencil                    Neuauflage eines Kultstifts. Blackwing 602, Made in Japan

Ein einfaches Werkzeug mit erstaunlichen Möglichkeiten

Es gibt Dinge, deren Qualität wir erst richtig schätzen, wenn wir sie benutzen.

Beim Bleistift sind es oft die kleinen Unterschiede: Wie liegt er in der Hand? Wie weich gleitet die Mine über das Papier? Wie dunkel ist der Strich? Und wie präzise lässt sich damit zeichnen?

Was auf den ersten Blick wie ein einfacher Holzstift aussieht, ist das Ergebnis einer sorgfältig abgestimmten Kombination aus Materialien und Verarbeitung.

Die Mine eines klassischen Bleistifts besteht hauptsächlich aus Graphit und Ton. Durch das Mischungsverhältnis entstehen unterschiedliche Härtegrade und Schreibeigenschaften.

Und genau diese Unterschiede machen den Bleistift für Schreibende, Zeichnende, Architekten und Kreative so interessant.

Was bedeuten eigentlich HB, 2B oder 4H?

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wofür die Buchstaben und Zahlen auf einem Bleistift stehen.

Die Erklärung ist überraschend einfach.

H steht für «Hard», also hart. Je höher die Zahl vor dem H, desto härter ist die Mine und desto heller fällt der Strich normalerweise aus.

B steht für «Black», also schwarz. Je höher die Zahl vor dem B, desto weicher ist die Mine und desto dunkler und kräftiger zeichnet sie.

HB liegt ungefähr in der Mitte und eignet sich besonders gut für alltägliche Schreibarbeiten.

Wer gerne skizziert oder zeichnet, greift vielleicht lieber zu einem weicheren Bleistift. Für feine Linien oder technische Zeichnungen sind härtere Minen oft besser geeignet.

Es gibt also nicht den einen perfekten Bleistift. Entscheidend ist, was man damit machen möchte – und welches Schreibgefühl einem persönlich gefällt.

Blackwing – wenn ein Bleistift eine Geschichte erzählt

Manche Bleistifte sind selbst zu kleinen Designklassikern geworden.

Ein schönes Beispiel dafür ist Blackwing. Die Marke verbindet die Freude am Schreiben und Zeichnen mit einer besonderen Wertschätzung für Musik, Kunst und kreative Persönlichkeiten.

Neben ihren klassischen Bleistiften veröffentlicht Blackwing immer wieder limitierte Editionen, die Menschen und kulturellen Geschichten gewidmet sind.

2020 erschien beispielsweise der Blackwing 3 als Hommage an den indischen Sitar-Virtuosen Ravi Shankar, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Die kurkumagelbe Gestaltung und die grafischen Details waren von seinem musikalischen Erbe inspiriert.

Solche Editionen zeigen, dass selbst ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand eine Geschichte erzählen kann.           

Otho_Pencil_Japan

                                      OTHO Bleistifte 2.0 Made in Japan

Auch in Japan hat der Bleistift seinen festen Platz

Japanische Schreibwaren sind bekannt für ihre sorgfältige Verarbeitung, ihre Funktionalität und ihre Liebe zum Detail.

Das gilt auch für Bleistifte.

Ob ein klassischer Holzbleistift, ein besonders feiner Druckbleistift oder ein durchdacht gestaltetes Schreibinstrument – entscheidend ist nicht allein die äussere Form, sondern vor allem das Erlebnis bei der Benutzung.

Ein gutes Schreibgerät muss nicht auffallen. Es soll zuverlässig funktionieren, angenehm in der Hand liegen und uns möglichst lange begleiten.

Genau diese Verbindung aus Funktion und Gestaltung schätzen wir bei der Auswahl für ASANDRI.

Warum wir immer wieder zum Bleistift greifen

Natürlich hat ein Bleistift auch seine Eigenheiten.

Die Spitze wird stumpf, die Mine kann abbrechen und manchmal muss man mitten in einem Gedanken innehalten, um ihn anzuspitzen.

Aber vielleicht gehört gerade das dazu.

Ein Bleistift verlangt ein wenig Aufmerksamkeit. Er erinnert uns daran, dass nicht alles sofort und vollkommen mühelos funktionieren muss.

Mit ihm lassen sich Gedanken festhalten, Ideen ausprobieren, Linien verändern und Fehler wieder ausradieren.

Und manchmal beginnt eine grosse Idee tatsächlich mit nichts anderem als einem Bleistift und einem leeren Blatt Papier.


Mehr zum Thema Schreibkultur

Warum das Schreiben von Hand auch in unserem digitalen Alltag seinen besonderen Wert hat, erzählen wir in unserem Journal-Beitrag «Warum wir wieder von Hand schreiben sollten».

Entdecke ausserdem unsere Auswahl an Bleistiften und besonderen Schreibgeräten von Blackwing und japanischen Herstellern.

 

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